Wie misst man eine Neigung?
Richten Sie die Oberkante des Smartphones hangaufwärts aus, legen Sie es flach auf und tippen Sie auf Neigung messen.
Die durchgezogene Linie im Messkreis passt sich der Oberfläche an. Die gestrichelte Linie bleibt waagerecht, damit Sie beides direkt vergleichen können.
Wenn Sie das Smartphone hangabwärts drehen, wird dieselbe Neigung als negativer Wert (Gefälle) angezeigt.
Legen Sie das Gerät auf Schotter oder unebenem Untergrund auf eine Richtlatte oder Leiste. Andernfalls messen Sie nur einzelne Steine statt des eigentlichen Gefälles.
Welche Einheit ist die richtige?
Prozentangaben sind im Straßenverkehr und Radsport üblich. Verhältnisse werden bei allem genutzt, wo Wasser abfließt: Abwasserrohre liegen bei 1:40 bis 1:80, Terrassen bei ca. 1:80 und Duschtassen bei etwa 1:50.
Rampen haben meist ein Gefälle von 1:12 bis 1:20. Gradangaben nutzt man für Solaranlagen, im Holzbau und in der Feinmechanik. Tippen Sie auf eine Einheit, um sie groß darzustellen.
Drei Werte sind als Faustregel praktisch: Ein Winkel von 1° entspricht 1,7 % bzw. 1:57 oder 17 mm pro Meter. Ein Winkel von 10° entspricht 17,6 %.
Ein Winkel von 45° bedeutet 100 % Steigung (nicht senkrecht). Für Dachdecker empfiehlt sich stattdessen unser Dachneigungsrechner.